Die beiden Jugendbands Rush Mountains und The Garden of Eden begeisterten das zahlreich erschienene Publikum mit ihren professionellen Auftritten beim Jugendbandfestival LOUD im Siegsdorfer Kurpark. Trotz schlechter Wettervorhersage und leichtem Regen konnte das Festival wie geplant Open Air stattfinden und wieder einmal stellten die Jugendlichen unter Beweis, dass man auch ohne Alkohol und Nikotin ausgelassen feiern kann. Die Stimmung fand mit dem Auftritt der Band Heischneida, die bereits vor 10 Jahren, beim ersten Jugendbandfestival LOUD im Siegsdorfer Festsaal als Jugendband auftraten, ihren Höhepunkt.
Kleine und große Artisten begeistern das Publikum – Das Zirkusprojekt Firananda konnte durch Unterstützung von Zirkus macht stark kostenfrei angeboten werden.
Wie jedes Jahr fand in den Sommerferien ein außergewöhnliches Programm für Kinder in Siegsdorf statt. Kinder zwischen acht und zwölf Jahren können komplett kostenlos bei dem Zirkusprojekt Firananda fünf Tage lang teilnehmen und die faszinierende Welt des Zirkus entdecken. Das Highlite der Projektwoche ist die Zirkusaufführung vor Eltern, Freunde und anderen Zirkusbegeisterte.
Zu Beginn der Projektwoche dürfen die Kinder sich auf eine spezielle Disziplin konzentrieren: Jonglage, Akrobatik oder Musik. Die Kinder sind mit Begeisterung und Neugier in die Projekttage gestartet. In den ausgewählten Diziplinen herrschten unterschiedliche Schwerpunkte, jedoch stand die Freude und vor allem das eigene Ausprobieren im Vordergrund. Das Projekt soll nicht nur den Spaß fördern, sondern es vermittelt ganz unbewusst wesentliche soziale Kompetenzen. Die Kinder lernen sich gegenseitig zu unterstützen, sich abzusprechen und Rücksicht aufeinander zu nehmen, das fördert die Kommunikationsfähigkeit und den Teamgeist. Gleichzeitig wird das Selbstbewusstsein durch die Anforderungen und das neu erlernte gestärkt.
Die Aufführung findet am Ende der Projektwoche statt. Diesmal begeisterten unterschiedliche Jongleure das Publikum, von Diablos und Jonglagebällen war fast alles dabei. Auch die Musikgruppe mit ihren selbstgebastelten Instrumenten, beispielsweise war eine Karotte eine Pfeife, die Zuschauer. Mutige Sänger und Sängerinnen sangen coole und witzige Songs, die viele ein Schmunzeln ins Gesicht zauberten. Die Akrobaten zeigten gewagte Kunststücke am Vertikaltuch oder sprangen Saltos auf dem Trampolin. Am Schluß wurde ein Tanz von allen großen und kleinen Darstellern vorgeführt und brachte nochmals die ganze Turnhalle zum Beben.
Das Projekt wird von Zirkus-, Sozial-, Sonder- und Medienpädagoginnen und -pädagogen geleitet und durch KONIS zusätzlich pädagogisch unterstützt. Initiator des Projektes ist der Jugendförderverein Siegsdorf. Außerdem unterstützt die Gemeinde Siegsdorf das Projekt tatkräftig. Jedes Jahr erfüllt das Projekt die Eltern und vor allem die Kinder mit viel Stolz und viele freuen sich schon wieder auf das kommende Jahr, wenn es wieder heißt „Manage auf in Siegsdorf“.
Pünktlich zum Ferienbeginn und bei bestem Sommerwetter fand auch dieses Jahr wieder das Zirkusprojekt „Firananda“ in Siegsdorf statt. In Zusammenarbeit mit dem Verein Jonglirium aus Berlin, dem Jugendförderverein Siegsdorf, der Gemeinde Siegsdorf, dem Jugendtreff Siegsdorf, dem Verein Siegsdorfer helfen und dem Jugendhilfeträger KoniS, gefördert durch „Zirkus macht stark“ war es den Kindern und Jugendlichen in zwei Wochen möglich, sich in den Bereichen Akrobatik, Jonglage, Clownerie ,Theater, Kostümschneiderei, Film, Musik und Technik auszuprobieren, um in ghostwriter einer finalen Bühnenshow stolz zu präsentieren, was sie gelernt haben. Wir freuen uns besonders, dass wir dieses Jahr auch Kinder unserer ukrainischen Mitbewohner begrüßen durften.
Dass das Zirkusprojekt Firananda Menschen unterschiedlicher Kultur, Bildung und Herkunft, zusammenführt und dass sich das Ergebnis wahrlich sehen lassen kann, das stellten die Kinder und Jugendlichen bei der Zirkusvorstellung am Freitag nachmittags in Siegsdorf wieder einmal unter Beweis.
Das vom Ministerium für Bildung und Forschung – Kultur macht stark – Zirkus macht stark – geförderte Programm hat wieder alle Mitwirkenden begeistert und konnte Dank Förderung für die Teilnehmer/innen kostenfrei angeboten werden.
Der Jugendförderverein Siegsdorf e.V. als Veranstalter und Organisator des Projekts bedankt sich für die kooperative Zusammenarbeit bei der Mittelschule Siegsdorf, dem Jugendtreff Siegsdorf, dem Verein Siegsdorfer helfen, bei Konis, und dem Verein Jonglirium e.V. Berlin, hier im Besonderen bei den Zirkuspädagogen/innen und allen Mitwirkenden.
Herzlichen Dank auch an die Gemeinde Siegsdorf, dass wir wieder den Rhodeländer Hof mit Außengelände nutzen durften. Wir haben diese denkmalgeschützte Jugendstilvilla in unser Herz geschlossen und fühlen wir uns hier alle überaus wohl.
Wir freuen uns bereits auf das Zirkusprojekt Firananda im nächsten Jahr, mit einer Woche für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren und einer Woche mit Kindern zwischen 8 und 12 Jahren.
Daniel Neumann, Jugendförderverein Siegsdorf e.V.
Wieder konnte das Zirkusprojekt Firananda, eine Zirkuswoche in den Sommerferien mit Ganztagsbetreuung, die Teilnehmenden begeistern. In den angebotenen Workshops Akrobatik, Tuchartistik, Film&Regie und Computerspieldesign konnten die Kinder und Jugendlichen soziale und personale Kompetenzen erwerben und in der Kostümwerkstatt selbstgenähte Mund-Nase-Masken schneidern. In der Abschlussshow wurde der selbstproduzierte Film mit Live-Zirkusnummern, Theaterelementen und dem live in Publikumsinteraktion spielbaren, selbst erstellten Computerspiel aufgeführt.
Jugendförderverein Siegsdorf e.V., Daniel Neumann
Dass das Zirkusprojekt Firananda, Menschen unterschiedlicher Kultur, Bildung und Herkunft, zusammenführt und dass sich das Ergebnis wahrlich sehen lassen kann, das stellten die Kinder und Jugendlichen bei der Zirkusvorstellung am Freitag nachmittags in Siegsdorf unter Beweis. Thema dieser Zirkuswoche war eine Zeitreise in die Unterwelt. Ein zerstreuter Professor hatte eine Zeitmaschine gebaut, die jedoch von einer frechen Biene so manipuliert wurde, dass Gegenwart und Zukunft gleichzeitig passiert. Als Neugierige die Zeitmaschine ausprobieren, geraten sie in die Unterwelt, in der die Zombies ihr Unwesen treiben und die Menschen ebenfalls in Zombies verwandeln. Da Gegenwart und Zukunft aufgrund der Manipulation der Zeitmaschine gleichzeitig passieren, werden immer mehr Menschen in Zombies verwandelt. Auf dem Foto sind Menschen zu sehen, die bereits in Zombies verwandelt wurden, was jedoch aufgrund ihrer Kleidung noch nicht eindeutig erkennbar ist.
Begleitet wird der Handlungsablauf von neugierigen Artisten, die sich im Vertikaltuch verstecken und das Geschehen beobachten, oder Kunststücke im Vertikaltuch vorführen. Die Geräusche werden von Teilnehmern gemacht, die Musik dazu – Saxophon, Zieharmonika, Geige, Keyboard, Trommel und Gesang kommen live von den Zirkus- und Sonderpädagogen vom Verein Jonglirium e.V. Immer wieder werden kleine Kunststücke in den Programmablauf eingebaut ebenso wie auch kleine Sketche. Die Zirkusvorführung endet mit einem gemeinsamen Tanz, der die Zuschauer zum mit machen animiert. So endet die Vorstellung in einem fröhlichen Reigen zufriedener Menschen.
Daniel Neumann, 1. Vorstand Jugendförderverein Siegsdorf e.V.